An der Ecke Motteler Straße/Georg-Schumann-Straße im schönen Leipzig-Gohlis freut sich das Café homeLE über deinen Besuch - egal, ob du frühstücken, vegetarisch/vegan mittagessen, köstlichen Kuchen genießen oder bei einem Tässchen Kaffee deinem Kind beim Spielen zuschauen möchtest! Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Interkulturelle Wochen Leipzig

Über 100 Veranstaltungen beweisen eindrucksvoll, wie bunt unser Leipzig ist! Auch das Café homeLE ist mit drei Veranstaltungen bei den Interkulturellen Wochen vertreten!

22.9. ab 19 Uhr: Potluck! Internationales Dinner - Koch was, bring´s mit und lass uns gemeinsam speisen!

24.9 von 16 bis 18 Uhr: Bollywood-Tanz für alle! Wackel mit den Hüften und fühl dich ein bisschen wie ein indischer Filmstar ;-)

Benefiz-AUktion: Hier ist das Tier!

Zur "Nacht der Kunst" ließen sie Kinderaugen strahlen, jetzt suchen die 24 gezeichneten Tiere jeder ein neues Zuhause. Schaut sie euch im homeLE an und steigert bis 25. September eifrig mit. Das gesammelte Geld steck ich mir nicht ins eigene Sparschwein. Es kommt dem Kinder- und Jugendzentrum O.S.K.A.R. zu Gute :-). 

MOMpreneurs September Meetup

Am 29. September von 10 bis 12 Uhr sind alle selbständigen Mamas und alle, die es werden wollen, zum nächsten Treffen eingeladen. Zusammen mit PR-Profi Maria Köhler von KOKOMA gehen wir der Frage auf den Grund: Warum sieht mich keiner? Die Kunst der Eigen-PR und des Sebst-Marketings. 

Teilnahmegebühr: 10 Euro. 

Öffnungszeiten:

Mo: Kleine Pause

Di bis Fr: 10 bis 18 Uhr

Sa/So: 14 bis 18 Uhr

Fragen? 0177/40 64 627

Lieferservice


homele Blog

Enttäuscht, aber glücklich!

Och, menno, wieso denn nicht? Wär doch so schön gewesen und überhaupt, verlieren ist doof! Kein Anruf heißt: Kein Gastro-Gründerpreis fürs homeLE... Am liebsten hätte ich mich in bester Oskar-Manier bockig auf den Boden geworfen, rumgezickt und ein 1a-Gebrüll angestimmt, das ganze Ballett, denn hallo? Ich wollte das aber! So richtig und wirklich. 5000 Ocken wärn einfach zu geil gewesen. Für künftige Projekte, für ein bisschen Extras, die man sich sonst verkneift und ja, auch für´s Ego, denn auf einer Bundesbühne in der Hauptstadt vom Blitzlichtgewitter geblendet zu werden auf das die ganze Welt erfährt, wie toll ein Dutzend Jurymitglieder dein erdachtes Konzept finden, ist eine Ansage! 

Nix ist und alles geht weiter wie gehabt. Fast!

 

"Sei nicht traurig!", whatsappt mir meine Mama tröstend. Bin ich aber son kleines bisschen doch, auch wenn ich weiß, das wir zusammen das Beste gegeben haben, die Konkurrenz ne Wand war und es ein bisschen wie Lotto spielen und sehr viel Geschmacksache ist, wer letztlich die Nase vorn haben darf. Meine ist es nicht. 

 

Als unverbesserlicher Grundoptimist kann ich diese Tatsache aber so nicht stehen lassen und bastele dieser Geschichte einfach ihr eigenes homeliges "Happy End". Denn da seid ihr, die ihr mich während des "Social Voting" komplett von den Socken gehauen habt. Ehrlich! Eure lieben Kommentare so geballt zu lesen, eure Begeisterung für mein Business-Baby zu spüren und eure Unterstützung haben mich richtig verlegen gemacht. Ohne Witz, Komplimente stressen mich!

 

Denn auch wenn ich mich gerne mit Leuten unterhalte und ein kontaktfreudiger Mensch bin, mit Satzkonstruktionen, die mich/mein Projekt oder beides in Kombi loben, kann ich nur schwerlich umgehen. Früher war´s noch schlimmer und jedes "Schönes Kleid!" oder "Mensch, das ist aber lieb von dir!" oder, oder, oder quittierte ich entweder mit verlegenem Schweigen, zerreden oder einem "Ach was, gab´s für fünf Euro bei H&M, höhö (das Kleid)". Nette Worte einfach mal so stehen und wirken lassen bzw. schlagfertig zu kommentieren, habe ich über Jahre "geübt".

Ist doch super, wenn andere auch super finden, was du super findest!

Und gleichzeitig die sarkastisch, zynisch oder ironisch angehauchten Varianten durch meinen "man kann´s nicht jedem recht machen"-Filter ausgesiebt. Stichwort: Dickes Fell!

Das und der ewig unvorhersehbare Café-Alltag radierten den Unmut über den Nicht-Gewinn ziemlich schnell weg. Vor allem, weil parallel so Dinge passierten wie die "Gesichter der Georg-Schumann-Straße". Die Kampagne der Leipziger Gruppe zusammen mit der Stadt und dem Magistralenmanagement möchte das (baustellen)staubige Image unser aller Lieblingsstraße aufpolieren und hat dafür vier Unternehmer porträtiert. Teil dieses Schumann-Quartetts sein zu dürfen mit eigenen "Autogrammkarten", im A3-Format und online fühlt sich viel näher und persönlicher an, als ein bundesweiter Preis. Weil es hier passiert, vor meiner Haustür und ein wunderbares Kompliment ist. Punkt. ;-)

Genau wie die täglichen Begegnungen und Gespräche mit euch und euren Zwergen. Viele der kleinen Besucher kenne ich mittlerweile seit mehreren Kleidergrößen. Zu beobachten, wie sie sich mit einem bezaubernden Lächeln und später auf wackligen Beinchen die Welt erobern, wie sie dienstagmorgens bestens gelaunt meinen Wochenstart versüßen und selig im Spielzimmer dösen, ist der schönste Lohn für meine Arbeit überhaupt. Seit der Eröffnung fühlt es sich an, als "hätte" ich plötzlich ein Dutzend Kinder. So schön! Wer braucht da schon einen Gastro-Gründerpreis? (Ihr könnt euch bildlich vorstellen, wie das kleine Engelchen grad das Teufelchen auf meiner Schulter boxt ;-)

 

P.S. Welche fünf Konzepte letztlich jubeln durften, wird am 4. Oktober verraten. Bin gespannt!

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Knapp 900 Euro "gutes" Geld

Ein Geschenk von Herzen.
Ein Geschenk von Herzen.

Das liebe Schmuckset auf dem Foto habe ich gestern geschenkt bekommen. Von J. Es hat mich sehr gerührt, denn J. und ich kennen uns gerade mal ein paar Tage. Sie ist Mama, so wie ich. Unsere Söhne fast gleich alt. Nur dass ich das Glück hatte, in Deutschland geboren zu werden und sie in Albanien. Seit August ist sie in Leipzig und versucht sich und ihrem Sohn mit aller Kraft ein neues Leben aufzubauen. 

 

Unsere Wege kreuzten sich auf genauso verrückte Art und Weise, wie es in den vergangenen Monaten schon so oft vorgekommen ist. Beim w*interaction Dinner im Westwerk wurde sie mir vorgestellt, weil ich fünf Minuten vorher mit Hanna, einer der Köpfe hinter Interaction, über mein Café gesprochen und sie offenbar direkt das Gefühl hatte, wir beide könnten uns nicht nur verstehen, sondern einander auch hilfreich sein. 

 

Seitdem entfaltet sich eine Lebensgeschichte vor meinen Augen, für die ich mich inzwischen irgendwie mitverantwortlich fühle. Weil ich J. helfen möchte und weil ich aus meiner indischen Zeit nur zu gut weiß, wie viel einfacher die Dinge laufen können, wenn du jemanden an der Seite hast, der die Sprache der Einheimischen spricht.

 

Als sie gestern nun mit diesem Geschenk vor mir stand, war ich total perplex. Was ein schönes Zeichen und gleichzeitig eine Steilvorlage für mich, ihr auch eine gute Nachricht zu überbringen. Denn durch meinen Adventskalender und den Kuchenbasar beim Nikolausmarkt kamen fast 900 Euro zusammen, von der ich ihr auch ein Stückchen abgeben wollte.

 

Ihr hättet ihr Gesicht sehen sollen, als ich ihr von meinem Geschenk erzählte. "Warum?", war ihre erste Reaktion und "Nein, das geht nicht!" Sie fühlte sich unwohl mit dem Gedanken, Almosen anzunehmen. "Es ist 'gutes' Geld", versicherte ich ihr. "Gesammelt von netten Menschen, die ein Herz für andere haben. Also kannst du´s ruhig annehmen", beruhigte ich sie und sah das Strahlen in ihrem Gesicht. Es war ein schönes Gefühl, der Leipziger Kinderstiftung gestern 400 Euro überweisen zu können, aber ihr diese 100 Euro zu überreichen, fühlte sich grandios an. Weil ich ihre Wirkung direkt sehen konnte. Liebe Adventskalender-Unterstützer und Kuchenbäcker-Esser: Wir haben gestern jemanden glaube ich sehr glücklich gemacht!

 

Die restliche Kohle, nicht ganz 400 Euro, wechselt in Kürze ebenfalls den Besitzer. Liebe Aktiven von Interaction, das Dinner mit euch und dieser wunderbare Multikulti-Abend hat mir gezeigt, dass das Geld bei euch sehr gut aufgehoben ist. Weil ihr es mit euren Aktionen in den vergangenen Monaten das Kunststück geschafft habt, Drähte zu Flüchtlingen aufzubauen, sie euch vertrauen und zu euren Veranstaltungen kommen. Keine Selbstverständlichkeit, wie ich längst aus eigener Erfahrung weiß... Aber wir arbeiten dran ;-).

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8. Dezember: Rudolph mit Durchblick

Vor Ort selbst angeschaut ist der Rudi noch viel hübscher!
Vor Ort selbst angeschaut ist der Rudi noch viel hübscher!

Auf geht´s in die zweite Kalenderwoche und das mit dem absoluten Durchblick. Rudolph, das Rentier mit der roten Nase trägt jetzt Nerdbrille - dank Augenoptik Schmidt aus Möckern, die das heutige Türchen adoptiert haben. Herzlichen Dank dafür!

Kleiner Tipp: Schneit da heut noch zum Sehtest oder zur Beratung rein und nehmt die Kinder mit. Für die wartet nämlich eine kleine Überraschung!

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Riesen Andrang beim Nikolausmarkt

Eifriges Stockbrotrösten, Foto: Marjon Borsboom
Eifriges Stockbrotrösten, Foto: Marjon Borsboom

Jetzt wären grad zwei weitere Arme nicht schlecht, denke ich kurz nach vier, als ich parallel Hefeteig an den Stöcken der kleinen Röstwilligen befestige, die hübschen Töpfereien meiner Mama verkaufe, zimtigen Apfel-Birnen-Saft in heiß ausschenke und Kuchen verkaufe. Ach ja, Schneemänner bauen ist zwischendrin auch noch dran. Wahnsinn, was hier los ist, würde ich gerne posten, doch zum Tippen bleibt keine Zeit. Nebenan in der "Vorlesestube" geben sich die Leipzig Writers Maeshelle, Marjon, Peggy und Stew die Bücher in die Hand, im Hof brennt die Feuerschale und das Wannenbad brummt mit Besuchern.

"Auf der Straße ist nix los und dann biegt man in die Hofeinfahrt ein und boom!", bringt es eine verblüffte Besucherin auf den Punkt. Na klar, sind alle bei uns ;-). Trotz vierstündigem Dauergewusel ist die Stimmung weihnachtlich entspannt und wird mit zunehmender Dunkelheit immer gemütlicher. Nachbars werfen die Weihnachts-CD an und bei mir am Stand sorgt der Verkauf der letzten beiden Herzwaffeln am Stiel für kurzweiliges Entsetzen: "Wie alle? Ich wollte doch noch eine holen für meinen Sohn?" Zum Glück war die ursprüngliche Käuferin bereit, eine abzugeben.


Kurz vor Ende komme ich dann endlich auch mal dazu, mir die anderen Stände anzuschauen und mich mit ein paar netten Kleinigkeiten einzudecken. Habt ihr ganz großartig gemacht, liebe Ständegemeinschaft! 


Nicht weniger genial ist die Ausbeute vom Kuchenbasar. Dank der zahlreichen Backelfen wurden alle der geschätzt 300 Besucher sattesten und noch dazu kamen sagenhafte 400!!! Euro für den guten Zweck zusammen. Wie geil ist das denn? Herzlichen Dank an alle (Kuchen)spender!!!


Fix und alle, aber megaglücklich ging´s heim. Das es eine Neuauflage nächsten Dezember gibt, ist abgemachte Sache. Dann verknüpfen wir das Wannenbad mit dem homeLE durch eine lange Ständekette und binden auch noch die umliegenden Geschäfte/Infozentrum mit ein. ;-) Chaka!

Waffeln pudern im Akkord, Foto: Marjon Borsboom
Waffeln pudern im Akkord, Foto: Marjon Borsboom
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7. Dezember: Das hüllenreiche Türchen

Auf in die zweite Adventskalenderwoche und hallo Hüllenreich! Seit Sommer versorgt Christina Reich-Kühn nähfreudige Selbermacher mit jede Menge schönen Stoffen. Ihr heute in der Georg-Schumann-Str. 71 einen Besuch abzustatten, lohnt sich für kleine Besucher besonders! Überraschung! Schön, dass du dieses Projekt unterstützt, liebe Christina. 

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