Soziales Frühstück mit Ausblick

Gründerfrühstück im Social Impact Lab. Foto: Gründernest Leipzig
Gründerfrühstück im Social Impact Lab. Foto: Gründernest Leipzig

Am ersten Freitag des Monats frühstücke ich inzwischen am liebsten in großer Runde. Diesmal traf sich das Gründervolk nicht im Riverboat, sondern ein paar Meter weiter direkt am Kanal. Zu Gast im Social Impact Lab stand dieses Mal das soziale Unternehmertum besonders im Fokus. Seit ich zum ersten Mal davon hörte, treibt mich die Frage um, was sich genau dahinter eigentlich verbirgt. Hier mal ein Definitionsversuch: Kern der eigenen Businessidee ist ein soziales Problem, das man mit seinem Unternehmen lösen bzw. verbessern will. Jene, die darüber hinaus noch einen innovativen Ansatz ausgraben, finden sich im besten Fall als Stipendiaten im Social Impact Lab wieder. So wie die beiden Damen von "Ein Tag für Kinder" oder der Mann hinter "Fairvelo", der die Lastenfahrrad Population in Leipzig in exorbitante Höhen pushen will mit seinem Konzept. Spannend!


Aber auch die Gespräche am Rande hatten es dieses Mal in sich, vor allem, weil Herr Zufall mich mit Leuten in Kontakt brachte, die selbst nur zufällig im Social Impact Lab aufgeschlagen waren. Jetzt weiß ich ne ganze Menge mehr über die Unsicherheit der Stahlbranche und das selbst so ein knallhartes Material eine Mimose sein kann, wenn man nicht die richtige Temperatur trifft. Sehr cool, der Typ!


Auch hatte ich nicht damit gerechnet, von einem Augenoptikermeister, der nur für "entspannte Leute" seine St. Eilen Sehhilfen bastelt, für meine  eigene Brille schräg angeguckt zu werden, mit der Ansage: Das geht hübscher! Okaayyy..., gut das wir drüber gesprochen haben.. Ich finde meine Brille toll, aber bin mal gespannt auf sein neu entwickeltes Modell speziell für "kleine Frauenköpfe". Wie gesagt, sehr direkt, der Mensch.


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